Erste PrioritätKarosseriestruktur
MitnehmenLampe & Magnet
Nie auslassenKaltstart

Identität vor Zustand klären

Fahrgestellnummer am Auto mit Papieren und Baudaten abgleichen. Karosserieform, Motor und Marktversion bestätigen. M3, Alpina und seltene Varianten brauchen Spezialprüfung; auch normale Autos haben Motorumbauten, Ersatzkarossen oder lückenhafte Unterlagen. Eine stimmige Historie zählt mehr als ein Ordner beliebiger Rechnungen.

Karosserie in fester Reihenfolge prüfen

Unten beginnen: Wagenheberaufnahmen, Innen- und Außenschweller, Bodennähte und Hinterachsträger. Dann Radhäuser, Batteriebereiche, Kofferraummulden, Türkanten und Heckblech. Zum Schluss Windlauf, Scheibenrahmen, Schiebedachabläufe und Dach. Frischer Unterbodenschutz kann schützen oder verdecken; Strukturwechsel, Sprühnebel, bearbeitete Nähte und ungleiche Spaltmaße beachten.

Kaltstart und Probefahrt

Der Verkäufer soll den Wagen nicht vorwärmen. Ab dem ersten Schlüsseldreh Abgas, Warnlampen und Leerlauf beobachten. Auf der Fahrt Motor in verschiedenen Drehzahlen belasten, alle Gänge schalten, kräftig bremsen und über Unebenheiten hören. Lenkspiel, Antriebsklonk, Radlagergeräusch und Heizung liefern Hinweise. Danach Flüssigkeiten und Lecks erneut prüfen.

Arbeit statt Traum einpreisen

Sicherheitsarbeit, Zuverlässigkeit, Strukturreparatur und Kosmetik getrennt kalkulieren. Vor Verhandlung realistische Arbeitskosten einholen. Der billigste E30 wird oft der teuerste; ein ehrliches, optisch unperfektes Auto mit guter Karosse ist häufig besser. Weggehen können: Ein anderes Auto kommt, versteckte Schweißarbeit bleibt.